Texte – Wortbilder in meinen Farben
Worte, Formulierungen, Texte – ob meine eigenen oder fremde – bilden den Ursprung meines Wirkens. Sie sind in der Form Ausgangspunkt, als würde ich mit dem ersten Wort den Faden eines Projektes aufnehmen, von dem ich noch nicht weiß, ob es mich zu den Farben und Bildern oder in die Umsetzung mit dem Material Ton führen wird. Und doch, manchmal dürfen sie für sich stehen bleiben, die Worte.

Theatertexte
Ich begreife Texte selten schlicht für sich selbst und allein stehend, sondern oft als Handlungsaufruf und Vorstufe zu etwas Größerem, das mit Illustration ergänzt wird oder in eine Körperlichkeit gebracht werden kann – beispielsweise als Grundlage für ein Theaterstück dient.
Theaterstück „LuCky“
Theaterstück zum Jugendroman
„Wir wollten nichts wir Wollten alles“
Die Themen liegen auf der Straße oder verstecken sich bereits in richtig guten Büchern, wie hier im Jugendroman Wir wollten nichts wir wollten alles.
Während der Buchmesse 2015 besprach einer der beiden AutorInnen, Glenn Ringtved, das Buch auf der Messe im Nordischen Forum. Ich bin sofort in die Geschichte hinein getaucht, hab es gekauft, signieren lassen und bereits auf der Messe begonnen, darin zu lesen.
Solche Momente des Feuerfangens empfinde ich als das pure Glück. Noch am Abend kontaktierte ich den Autor und so kam es, dass ich das Theaterstück zum Roman schreiben durfte. Allerdings wartet es noch auf seine Uraufführung.
Diese Begebenheit veranschaulicht perfekt, wie ich meine Arbeitsthemen finde. Oder sie mich.
Kurzgeschichten…
… finden sich nur wenige in meinem Repertoire. Oft erwachsen sie Momentaufnahmen oder Themen meines Alltags bzw. meiner Biografie, die ich nicht einfach wortlos stehen lassen kann. Die eine Würdigung verdienen. Ein Gesehenwerden.
„Mias Reise“
„Mui, die kleine Waldfee“
MUI gab es zuerst als Malerei auf einer dünnen Holzplatte. Meine Tochter schenkte ihr den Namen und noch heute hängt das Bild in meinem Zuhause.
Uns bewegten die Fragen, warum sie dort sitzt und worauf sie wohl warten mag. So wuchs eine Geschichte zum Thema Freundschaft um sie herum. Parallel las ich eine Studie darüber, wie wenig Kindern noch vorgelesen wird.
In mir entstanden Wunsch und Vorstellung, MUI an vielen Kinderzimmerwänden hängen zu sehen und plötzlich war sie mit ihrer Geschichte als Kinderzimmerposter geboren.
BÄR – Immer Honig im Napf ist besser als
nimmer Honig im Napf
Um BÄR ranken sich unzählige Mythen, Gedichte und Geschichten. Was ich sagen kann ist, dass er plötzlich da war in unserer Familie. Durch einige Schauspieler-WGs ist er wohl gewandert und seine Reise führte ihn in einem Pappkarton (mit Luftlöchern!) aus Sibirien nach Deutschland.
Seine herunterhängenden Mundwinkel verwandelten sich dank der Nähkünste meiner Mutter in ein Lächeln und später zog er in das Zuhause meiner kleinen Familie in Leipzig Connewitz.
BÄR – Der Kolumnist
Damals jobbte ich in DEM Eisladen unseres Kiezes, in welchem die BÄR POST ihren Ursprung hat: BÄR bekam eine regelmäßige Kolumne, die sich die kleinen und großen Eisesser kostenlos mitnehmen konnten. Meine Schwester Julia Raschke, BÄR und ich trafen uns dafür regelmäßig, denn ohne unsere Unterstützung wäre es ihm wohl nicht so leicht von der Pfote gegangen.
BÄR zum Verschicken
Für manche mag es schräg klingen, aber BÄR ist nach wie vor Teil unserer Familie und hat noch immer was zu sagen. Aus einigen Fotos sind Postkarten entstanden. Die neuesten sind Motive aus unseren Schweden-Sommern und sie sind sowohl im Werkstattatelier im Süden Leipzigs als auch über meinen Etsy-Shop zu kaufen.
Artikel in der Sonderausgabe Frauenkraft 2 der Zeitschrift Holunderelfe
Ich selbst hatte zwar noch nie eine eigene Kolumne, durfte aber über meine Arbeit und meinen Weg mit dem Material Ton im Sonderheft FRAUENKRAFT 2 der Zeitschrift HOLUNDERELFE schreiben. Auch auf dieser Ebene bin ich mit Kristin Ritschel, der Herausgeberin, verbunden und fühle mich von ihr in meinem ganzen Können wertgeschätzt und gesehen, was wiederum ein Arbeiten ermöglicht, in welchem ich mich nicht klein halten oder verbiegen muss.
Genau das nenne ich den Weiblichen Weg.


Hast Du …
… Bilder oder Ideen, die nach Texten rufen?
Braucht es Worte, die du vielleicht noch nicht gefunden hast?
Besteht Interesse an Austausch oder Zusammenarbeit?
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